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Moorheilbad

Ansprechpartner

  • Bad Freienwalde Tourismus GmbH
  • Gesundbrunnenstraße 33 a
  • 16259 Bad Freienwalde
  • Telefon: 03344/ 33 23 77

Bad Freienwalde gilt als der älteste und bedeutendste Badeort in der Mark Brandenburg. Die Geschichte des Gesundbrunnens ist eng mit den Bedürfnissen und Interessen der jeweiligen Landesherren verbunden gewesen. Brandenburgischer Adel und späterhin das aufsteigende Bürgertum waren die Akteure des Badebetriebes und hatten sich Freienwalde seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu ihrem Modebad erkoren. Nicht unwesentlich war bei dieser Wahl die Nähe zu Berlin und natürlich die reizvolle Umgebung Freienwaldes als Oase in der sonst mit landschaftlichen Schönheiten weniger ausgestatten Mittelmark.1684 erfuhr Kurfürst Friedrich Wilhelm von der Entdeckung der Freienwalder Quellen und begann noch im selben Jahr mit der Organisation des Badebetriebes. König Friedrich I. von Preußen fand ebenfalls Gefallen an dem Freienwalder Gesundbrunnen und ließ sich 1706 von Andreas Schlüter auf dem Brunnengelände ein Lustschloss errichten. Unter König Friedrich Wilhelm I. wurde der Brunnen ausgebaut und 1733 ein neues Reglement erlassen. 1788 besuchte König Friedrich Wilhelm II. im zweiten Jahr seiner Regierung den Gesundbrunnen und stellte umfangreiche finanzielle Mittel für dessen Ausbau zur Verfügung. Er beauftragte den Direktor des Oberhofbauamtes Carl Gotthard Langhans im Gesundbrunnen ein Bade- und Logierhaus (Landhaus) zu errichten. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts löste das in der unmittelbaren Umgebung Bad Freienwaldes gewonnene Heilmittel Moor das Quellwasser als Therapeutikum ab.

Heute wird das ortsgebundene Heilmittel Moor erfolgreich für die Therapie von Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes einschließlich der entzündlich rheumatischen Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen mit Auswirkungen am Stütz- und Bewegungsapparat angewandt.

Eine fachspezifische Einrichtung ist die 1994 eröffnete AHG Klinik und Moorbad Bad Freienwalde, eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Rheumatologie. Im Rahmen der ambulanten Vorsorgemaßnahme steht das im Mai 2002 eröffnete Kurmittelhaus (ehem. Landhaus) offen. Die ärztliche Betreuung der ambulanten Kurgäste erfolgt durch die ortsansässige Badeärztin. Nach dem Brandenburgischen Kurortegesetz wurde der Stadt Bad Freienwalde im Dezember 2003 die staatliche Anerkennung als Moorheilbad verliehen.

Lage:

Bad Freienwalde liegt reizvoll eingebettet in die bewaldeten Berge des Oberbarnims und am Rande der weiten Ebene des Oderbruchs. 10 km entfernt zum Oderstrom, der polnischen Grenze. 5 bis 150 m ü. NN, mildes Reizklima.

Ortsgebundenes Heilmittel:

Naturmoor

Heilanzeigen:

Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes einschließlich der entzündlich rheumatischen Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen mit Auswirkungen am Stütz- und Bewegungsapparates:

1. Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen insbesondere bei: degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, funktionellen Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, chronischer entzündlicher Rheumatismus und Sonderformen, Osteoporose und Gicht mit Funktionsbehinderungen.

2. Anschlussheilbehandlungen (AHB) und Anschlussrehabilitation (AR) insbesondere nach: Endoprothesenversorgung (künstliche Gelenke), Bandscheiben-Operationen, stabilisierenden Wirbelsäulenoperationen und konservativ behandelten Wirbelbrüchen, operativen und konservativen Behandlungen von Verletzungen (Knochenbrüche, Kapsel- Bandverletzungen), korrigierenden Operationen, Gliedmaßenamputationen, rheuma-chirurgischen Operationen und akuten Affektionen der Wirbelsäule mit Nervenwurzelreizung.

Behandlungsmöglichkeiten:

Balneophysikalische und krankengymnastische Behandlung: Naturheilmoor (Bäder, Packungen, Kneten und Treten), medizinische Bäder, Massagen (Unterwassermassagen, 4-Zellenbäder, Stangerbäder, Arm- und Fußbäder), Kneippanwendungen (Blitzgussanlage, Wassertretbecken), manuelle Lymphdrainage,  Elektrotherapie (Hoch-, Mittel-, Niederfrequenzbereich), Ultraschalltherapie, Extensionsbehandlung, Lichttherapie, Kältetherapie (Kaltluft/Kompressen), Inhalationen, Sauna.

Krankengymnastik in Gymnastikräumen und Schwimm- und Bewegungsbecken, manuelle Therapie, Ergometertraining, isokinetisches Training der Extremitäten, medizinische Trainingstherapie, Schlingentisch, Gehschule und Gelenkschutz, Terraintraining.

Verkehrsanbindungen:

Mit der Bahn: Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) - OE 60 ab Berlin-Lichtenberg über Eberswalde - Bad Freienwalde (Direktverbindung, 70 Minuten Fahrzeit).

OE 25 ab Berlin-Lichtenberg bis Tiefensee. Anschluss Buslinie 887 bis Bad Freienwalde.

Mit dem Auto: A10 (Berliner Ring) Abfahrt Hohenschönhausen - B158 Richtung Bad Freienwalde, A24 (Berlin-Hamburg) - Abfahrt Neuruppin über Eberswalde - B167.

 

df