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Kneippkurort

Ansprechpartner

  • Verkehrsamt und Wirtschaftsföderung
  • Rathaus III, Zweibrücker Str. 1
  • 66440 Blieskastel
  • Telefon: 06842 / 9261314

Staatlich anerkannter Kneippkurort und seit Mai 2009 UNESCO-Anerkennung als Biosphärenreservat "Biospäre Bliesgau"

„Eine Kleinstadt mit großer Vergangenheit, lebendiger Gegenwart und vielversprechender Zukunft", so stellt sich Blieskastel dem Besucher dar. Schmale Straßen und Gassen, weite, breitausladende Plätze, Herrschaftshäuser mit gepflegten Barockfassaden, alte Brunnen, moderne Gasthäuser, neuzeitliche Wohnviertel, dies alles und noch weit mehr verleihen der Stadt an der Blies Charme und einen unverwechselbaren Charakter. Kaum eine andere saarländische Stadt vergleichbarer Größe hat in den letzten Jahren so werbewirksam und zugleich auch erfolgreich auf sich aufmerksam machen können wie Blieskastel. Hier vollzog sich in kürzester Zeit der Wandel vom sogenannten „Dornröschenschlaf" zu einer aufblühenden Stadt.

Die Stadt hat geschichtliche Wurzeln, die in die tiefe Vergangenheit hineingreifen. Ein Zeuge dafür ist der Gollenstein, ein 7 m hoher, spindelförmiger Menhir, der etwa 5.000 Jahre alt ist. Er soll früher Kultzwecken gedient haben. Römer und Germanen, Franzosen, Preußen und Bayern drückten nacheinander im Taumel geschichtlicher Wechselfälle Blieskastel und seiner Region ihren Stempel auf. Das barocke Gesicht der Stadt prägte das Grafengeschlecht von der Leyen, das 1773 seine Residenz von Koblenz nach Blieskastel verlegt hatte. Während der Regierungszeit der Grafen von der Leyen erlebte Blieskastel eine besondere Blüte, viele einzigartige Baudenkmäler dieser Herrschaft erinnern heute noch an diese glanzvolle Epoche Blieskastels. Die Französische Revolution setzte der Herrschaft der Grafen von der Leyen ein Ende. 1816 kam Blieskastel durch Beschluss des Wiener Kongresses zum Rheinkreis, gehörte bis 1919 zur bayerischen Pfalz und seitdem zum Saarland. Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 wuchs die kleine Stadt Blieskastel mit 6.500 Einwohnern mit 14, ehemals selbstständigen Gemeinden zu einer Stadt mit 23.5000 Einwohnern und einer Flächendimension von 108 qkm zusammen.

Besondere Bedeutung erlangt Blieskastel als Schulstadt. Wirtschaftsakademie, Von-der-Leyen-Gymnasium, erweiterte Realschule, Sonderschule, Grundschule und Kindertagesstätte sind in der Stadt Blieskastel vorhanden. Bei der Gewerbeansiedlung in neugeschaffenen Gewerbegebieten wird besonders darauf geachtet, dass sich „saubere" Betriebe niederlassen. Die Altstadt - unter Denkmalschutz stehend - ist in ihrer Sanierung weitgehendst abgeschlossen. Weite Teile sind Fußgängerbereiche bzw. verkehrberuhigt ausgebaut. In mehreren Bauabschnitten wurden die Bliestal Kliniken erbaut, die mit den verschiedenen Fachkliniken für Innere Medizin, für Konservative Orthopädie und für Psychosomatische Medizin rund 500 Betten bietet.

Am Rande der Stadt entstand ein Freizeitzentrum mit vorbildlichen Einrichtungen (Freibad, Hallenbad mit Großwasserrutsche, Sauna, Solarium, Spiel- und Sporthalle). Durch die zentrale Lage ist Blieskastel auch idealer Ausgangspunkt für die über 200 km bestens ausgebauten und markierten Wanderwege. Bieskastel ist seit 1978 staatlich anerkannter Kneippkurort.

Ausflugstipps:

Sehenswert sind zum Beispiel in Homburg Europas größte Buntsandsteinhöhlen, die Schlossberghöhlen und das Römermuseum Schwarzenacker. Im Europäischen Kulturpark in Bliesbruck-Reinheim kann man Archäologie „live" erleben, bei den Ausgrabungen. Einzigartig ist auch das rekonstruierte Fürstengrab aus der Latène-Zeit. Diese Attraktionen, die einmalig sind, lohnen einen Ausflug. Es gibt darüber hinaus unzählige Möglichkeiten für geschichtsträchtige Tagesausflüge.

Verkehrsanbindungen:

Mit dem Auto: A6 Mannheim-Saarbrücken. Ausfahrt von der Autobahn Mannheim-Saarbrücken, Ausfahrt AB-Kreuz Neunkirchen zur A8 bis Ausfahrt Homburg-Blieskastel, oder A6 Ausfahrt St. Ingbert-Ost (je 9 km), oder A8 Luxemburg-Karlsruhe, Ausfahrt Homburg-Blieskastel (6 km).

Mit der Bahn: Eisenbahnlinie Saarbrücken-Zweibrücken-Pirmasens-Karlsruhe: Bahnhof Stadtteil Lautzkirchen, Bahnstrecke Mannheim-Saarbrücken: Hbf Homburg, Weiterfahrt nach Blieskastel mit halbstündiger Busanbindung.

 

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