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Staatlich anerkannter Erholungsort

Ansprechpartner

  • Tourist-Information im Ferienland St. Georgen
  • Hauptstraße 9
  • 78112 St. Georgen im Schwarzwald
  • Telefon: 07724 / 87-194

1999 hat sich St. Georgen in einer touristischen Gemeinschaft mit den Orten Triberg, Schonach, Schönwald und Furtwangen zum Ferienland zusammengeschlossen. So wird ein nahezu unbegrenztes Angebot zur Verfügung gestellt und noch mehr Service geboten. Sankt Georgen liegt an der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau, dort wo der Schwarzwald sich zur weiten Hochfläche der Baar abzusenken beginnt. Somit hat die kleine Bergstadt den Vorteil einer sonnenreichen Hanglage. Umgeben wird Sankt Georgen von herrlichen Tannenwäldern, Wiesen und leichten Höhenzügen, von deren Höhen man den weiten Blick über die Landschaft genießen kann. Wer gerne wandert, der ist in Sankt Georgen genau richtig aufgehoben, denn hier erwartet ihn ein wahres Wanderparadies mit über 250 Kilometer Wanderwegen. Alle Wege sind 2005 neu nach dem Schwarzwald weit einheitlichen System beschildert, so dass sich auch ein Fremder, der mit dieser Gegend nicht vertraut ist, leicht zurechtfinden kann.

Bereits im Jahre 1084 entstand das Kloster Sankt Georgen, denn schon vor langer Zeit wussten die Mönche, wo im Schwarzwald Gebiete von besonderer landschaftlicher Schönheit und günstigen, klimatischen Bedingungen zu finden waren.

Heute ist Sankt Georgen mit 13.800 Einwohnern ein lebendiges Schwarzwaldstädtchen, zu dem auch die Ortsteile: Brigach-Sommerau, Langenschiltach, Oberkirnach, Stockwald, Peterzell und Stockburg, gehören. Obwohl in den letzen Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, um den Urlaubsgästen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde Sankt Georgen nicht eine der überfüllten touristischen Vergnügungs-Hochburgen. Wer wirkliche Ruhe und Entspannung sucht, der wird sie hier noch finden.

Heilanzeigen:

Erkrankungen der Atmungsorgane, Herzbeschwerden, Kreislaufstörungen, Blutarmut, Nervenerschöpfung, Schlaflosigkeit und dergleichen mehr. Weitere günstige Faktoren für die Gesundheit und das Wohlbefinden sind die überdurchschnittliche Sonnenscheindauer von 1.575 Stunden sowie die hohen Einstrahlungswerte auch bei bewölktem Himmel. Sonnenschwüle oder Föhn sind hier nahezu unbekannt.

Im Winter, wenn sich Sankt Georgen in ein weißes Paradies verwandelt, dann gewinnen die Skiläufer die Oberhand über die Erholungssuchenden, denn hier befindet sich ein herrliches Skigebiet, das mit allem was einen zünftigen Wintersportaufenthalt ausmacht, aufwarten kann. Die Höhenlage beträgt  800-1.000 m ü.d.M.

Sport:

5 Skilifte, davon 4 mit Flutlicht, 2 Babylifte, 33 km Skiloipen, Schneeschuhwandern, Skikurse und Sportgeräteverleih sind in Sankt Georgen selbstverständlich.

Freizeitanlage beim Naturfreibad Klosterweiher:

Bolzplatz, Skateanlage mit halfepipe, mini ramp und street obstacles, im Winter Natureisbahn. Für alle, die das feuchte Element lieben, steht ein Naturschwimmbad mit Sprungturm, Rutschbahn, Eisberg, Wassertrampolin, großem Planschbecken für Kinder und gepflegten Liegewiesen zur Verfügung. Die Anlage befindet sich direkt an einem schönen Natursee, dem Klosterweiher, der von der klaren Brigachquelle gespeist wird. Hier kann man ein Boot mieten und auf dem See umherfahren. Weiterhin verfügt Sankt Georgen über sehr gepflegte Tennisplätze, eine Tennishalle, einen Waldlehrpfad, einen Trimm-Dich-Pfad, Minigolf und Kegelbahnen.

Freizeitangebote:

Die besondere Attraktion sind die St. Georgener Museen. Das in Deutschland wohl einzigartige Phonomuseum hat seit 1972 im Rathaus seinen Platz. Es zeigt dem Besucher die reiche Entwicklungsgeschichte der Phono-Technik, beginnend mit dem 1877 erfundenen Edison Phonographen bis hin zur gegenwärtigen Hifi-Stereophonie. Epochebestimmend waren hierbei die in St. Georgen ansässig gewesenen Firmen Dual und PE. Sehenswert sind auch das Heimatmuseum Schwarzes Tor, ein uraltes Schwarzwälder Bauernhaus mitten im Zentrum der Stadt, das dokumentiert, wie die Menschen zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert in St. Georgen gelebt haben, und die Kobisenmühle, eine restaurierte Hofmühle aus dem 15. Jahrhundert, in der man Funktion und Arbeitsweise einer Bauernmühle hautnah erfahren kann.

Bei schlechteren Temperaturen wartet ein Hallenbad mit Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken auf die Gäste.

Eine weitere traditionelle Attraktion von Sankt Georgen ist der 40 Zentimeter hohe und bis zu sieben Pfund schwere Schäppel, die Brautkrone. Er ist mit farbigem Glas und bunten Perlen üppig besetzt. Dieser Schäppel durfte frührer nur von unverheirateten Mädchen bei besonderen Anlässen getragen werden. Als Höhepunkt darf die Braut ihn zum letzten Mal am Hochzeitstag tragen. Ein herrlicher Miniatur-Trachtenhochzeitsanzug im Rathaus zeigt dieses schöne Brauchtum. Heute wird der Schäppel nur noch zu besonderen Anlässen aus der Truhe geholt. Dann können Gäste in St. Georgen diesen Brauch bewundern.

Verkehrsverbindungen:

Mit dem Auto: Über die Autobahn Basel-Frankfurt bis zur Ausfahrt Offenburg, dann über die Bundesstraße 33 nach St. Georgen oder über die Autobahn Stuttgart-Singen bis Ausfahrt VS-Schwenningen, dann über B 523 und B 33 nach St. Georgen.

Mit der Bahn: St. Georgen ist IC-Haltestation an der Schwarzwaldbahn Offenburg-Konstanz.

 

df